Über mich

Stefan Karstens vor einer Fahne mit der Aufschrift "Kein Mensch ist illegal".

Geboren 1981 in Eckernförde, aufgewachsen in Gettorf, heute aus beruflichen Gründen in Kiel lebend. Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel „durfte“ ich die raue, unsichere Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts, wie sie jüngeren Menschen heute begegnet, selbst in (fast) allen ihren Facetten erleben: Die heutige Selbstverständlichkeit trotzt einer sehr gut abgeschlossenen Berufsausbildung nicht übernommen zu werden, immer wieder Phasen der Erwerbslosigkeit, Hartz IV mit Ein-Euro-Jobs und allen diskriminierenden Schikanen, Minijobs, ständig nur befristete Arbeitsverträge, prekäres Dasein als Honorarkraft – dies alles sind Teile auch meiner Biographie.

Auch wenn ich schon seit meiner frühen Jugend in verschiedenen Zusammenhängen politisch aktiv gewesen bin, so hat doch das eigene Erleben der Folgen der „Deregulierung des Arbeitsmarktes“ durch die damalige rot-grüne Bundesregierung dazu geführt, dass ich 2007 – kurz nach ihrer Gründung – zur Partei DIE LINKE gestoßen bin. Schnell habe ich in der damaligen Gründungsphase Verantwortung übernommen und den Kreisverband Rendsburg-Eckernförde mit aufgebaut, welchem ich noch heute angehöre.

Einige Jahre genoss ich das Privileg, hauptamtlich in der Politik beschäftigt zu sein: Bis zur Landtagswahl 2012 war ich Regionalmitarbeiter unseres Landtagsabgeordneten Björn Thoroe, später Mitarbeiter der Kieler Ratsfraktion DIE LINKE. Seit 2014 bin ich beruflich als selbstständiger Webentwickler tätig.

Zur Landtagswahl 2017 war ich Teil des Spitzenteams meiner Partei und stand auf Listenplatz 4. Bei Überwindung der 5 %-Hürde wäre ich Landtagsabgeordneter für DIE LINKE geworden. Leider ist dieses nicht gelungen, da knapp 15.000 Stimmen zur Überwindung der Sperrklausel fehlten.

Bei der Bundestagswahl 2017 trat ich für DIE LINKE – wie auch schon bei der vorigen Bundestagswahlen 2009 und 2013 – als Direktkandidat im Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde an. Zur Bundestagswahl 2013 stand ich ebenso auf Platz 6 der Landesliste meiner Partei zur Wahl.

Politischer Lebenslauf

  • ab 1995 erste politische Arbeit als Schülervertreter und Aktivist der Selbstverwaltung im damaligen Jugendzentrum in Gettorf
  • seit den späten 90ern bis zum heutigen Tag: aktive Mitwirkung bei verschiedenen themenbezogenen Initiativen (Anti-Atom, Bürgerrechte, Netzpolitik, Klimaschutz, Antifaschismus, Bildungsstreik, u.a.)
  • seit 2007: DIE LINKE
  • 2008 bis 2010 sowie ab November 2017 Kreissprecher des KV Rendsburg-Eckernförde
  • Direktkandidat zur Bundestagswahl 2009, 2013 und 2017 im Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde
  • in 2010 Bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss der Stadt Eckernförde
  • in 2012 Schatzmeister der Linksjugend [´solid] Schleswig-Holstein
  • 2012 bis 2013 Geschäftsführer der Kieler Ratsfraktion DIE LINKE
  • 2012 bis 2014 sowie seit November 2015 Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. Schleswig-Holstein
  • 2013 bis 2017 Beisitzer im Kreisvorstand DIE LINKE. Rendsburg-Eckernförde
  • seit 2014 Landesverantwortlicher für die Kampagne „Das muss drin sein” und Mitglied im Bundeskampagnenrat
  • 2017 Teil des Spitzenteams zur Landtagswahl (Listenplatz 4) und Direktkandidat im Wahlkreis Rendsburg-Ost
  • innerhalb der Partei ebenso aktiv in der LAG Bildung, der BAG Bildung, der AG Betrieb & Gewerkschaft, der BAG Netzpolitik sowie in der programmatischen Strömung „Sozialistische Linke
  • Mitglied der Gewerkschaft ver.di, des globalisierungskritischen Netzwerkes attac, des Vereins Wikimedia e.V., der Roten Hilfe sowie des VVN-BdA, Fördermitglied der Linksjugend [’solid] Schleswig-Holstein