Ohne Selbstkritik wirft sich der Ministerpräsident Torsten Albig nach der Holzhammermethode in den Kieler Bürgerentscheid, um für Arbeitsplatzverdrängung, Niedriglöhne und Verlust von Lebensqualität zu werben.

Ohne Selbstkritik wirft sich der Ministerpräsident Torsten Albig nach der Holzhammermethode in den Kieler Bürgerentscheid, um für Arbeitsplatzverdrängung, Niedriglöhne und Verlust von Lebensqualität zu werben.
Um einen treffenden Beitrag im Blog Kiel Kontrovers zur heutigen Berichterstattung über die gestrige Vorstellung der beiden JA-Kampagnen aufzugreifen, noch einige weitere Aspekte.
Vorgestern meldete die regionale Presse, dass die IHK sowie „die Gewerkschaften“ sich gemeinsam für die Ansiedlung von Möbelkraft auf dem bisherigen Kleingartengelände Prüner Schlag einsetzen wollen.
Das Hamburger „Gefahrengebiet“ ist längst ein Feldversuch, ob eine repressive Strategie zur „Befriedung“ sozialer Konflikte auf einen Passivkonsens innerhalb der Bevölkerung stößt. Bisher gibt es für mich leider keinerlei Anzeichen, dass dem nicht so ist.
Eine neue Parole erobert die Stammtische: Die „Armutsmigranten“ aus osteuropäischen EU-Ländern kommen, dagegen muss etwas getan werden! Nicht nur die CSU tönt in den letzten Tagen in dieses Horn, auch die Boulevardpresse schürt kräftig Angst.
Leider gibt es keine organisierte Kampagne gegen diesen massiven Versuch der Wahlbeinflussung. Am besten sofort und unverzüglich einen Widerspruch an den Axel-Springer-Verlag schicken, damit sie mit der Nummer nicht mehr so einfach durchkommen.