Schlagwort Archiv: Lohngerechtigkeit

Land Schleswig-Holstein und seine Praktikant*innen: In den Jahren 2014 und 2015 hat Schleswig-Holstein 2841 Praktikanten beschäftigt, darunter waren 226 freiwillige Praktika, die nicht fester Bestandteil eines Studiums oder einer Ausbildung sind. Die meisten Dienststellen im Land zahlen gar keine Vergütung, nur 223 Praktikumsverhältnisse wurden vergütet - nicht einmal zehn Prozent. Keine Ausnahme vom Mindestlohn für Praktikantinnen! Kein Einsatz von Praktikantinnen als billige Arbeitskräfte! (Linksjugend Solid Schleswig-Holstein)

Auch Landesbehörden sollen Praktika anständig entlohnen!

„Wer bei Landesbehörden ein Praktikum macht, muss für die erbrachte Arbeitsleistung angemessen entlohnt werden. Leider ist dieses bisher keine Selbstverständlichkeit. Viele Praktikantinnen und Praktikanten arbeiten teilweise monatelang unbezahlt in Dienststellen des Landes. Das ist nicht hinnehmbar!“, so Stefan Karstens, Landtagskandidat und arbeitspolitischer Sprecher der LINKEN.

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Foto eines Stadtbus der Linie 81 an der Bushaltestelle Holstenbrücke in Kiel.

Auch bei kommunalen Verkehrsbetrieben: Guter Lohn für gute Arbeit!

„Stadtbusse sind ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsoge. Gerade deswegen ist es wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsbetriebe angemessen entlohnt werden. Wenn die Arbeitgeberseite nur eine Tarifanpassung vorschlägt, die real Kaufkraftverluste bedeuten würde, sind Streiks folgerichtig. Es braucht guten Lohn für eine solche wichtige Arbeit!“, so Stefan Karstens.

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Ausbildung statt Ausbeutung. Für stärkere Kontrollen und eine Mindesausbildungsvergütung. #sogehtlinks (DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Ausbildung statt Ausbeutung!

„Angesichts der Ergebnisse des Ausbildungsreports entsteht der Eindruck, dass Auszubildende für viele Betriebe im Norden nur besonders billige Arbeitskräfte sind. Es ist nicht hinzunehmen, dass grundlegende gesetzliche Mindeststandards nicht eingehalten werden und Gesetzesbrüche an der Tagesordnung sind“, kommentiert Sebastian Borkowski, jugendpolitischer Sprecher der LINKEN, die Ergebnisse des heute vorgestellten Ausbildungsreports der DGB-Jugend.

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Warum wird Beschäftigten, denen wir unsere Kinder anvertrauen, viel weniger gezahlt als jenen, denen wir unser Geld anvertrauen? (Grafik DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Streik der Sozial- und Erziehungsdienste ist notwendig. Aufwertung jetzt!

Ab dem morgigen Freitag wird es auch in Schleswig-Holstein unbefristete Streiks der Erzieherinnen und Erzieher sowie anderer sozialer Dienste geben. Der Ausstand ist notwendig geworden, weil die kommunalen Arbeitgeberverbände sich beharrlich weigern, auf die Forderung nach einer generellen Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe einzugehen. Warum wird Beschäftigten, denen wir unsere Kinder anvertrauen, viel weniger gezahlt, als jenen, denen wir unser Geld anvertrauen? Warum verdienen Sozialarbeiterinnen oder Heilpädagogen weniger, als Beschäftige die Autos bauen? Es ist der Gewerkschaft ver.di zu danken, dass sie diese gesellschaftlich wichtige Frage im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzung auf die politische Tagesordnung gesetzt hat. In den sozialen Berufen arbeiten hochqualifizierte Fachleute, deren Arbeit häufig entscheidenden Einfluss auf das Leben anderer Menschen hat. Diese Tätigkeiten müssen mehr Anerkennung erfahren, eine tarifliche Aufwertung ist überfällig! DIE LINKE steht geschlossen und mit aller Entschiedenheit an der Seite der streikenden Beschäftigten.

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Mindeslohn für Verkäuferinnen und Verkäufer! (Symbolfoto)

Einzelhandelsverband Nord jammert, Mindestlohn könnte Ausbeutung gefährden

Heute hat sich mal wieder eine meiner „Lieblings“-Lobbyorganisation, der Einzelhandelsverband Nord (EHV) mit einer Horrorgeschichte zu Wort gemeldet: Im norddeutschen Einzelhandel würden wegen der Einführung des Mindestlohnes „tausende Arbeitsplätze“ verloren gehen. Auch das Aufbauen einer Drohkulisse, dass jetzt die weitere  Technisierung der Einzelhandelsbetriebe forciert werden müsse, etwa durch weitere Einführung von Selbstbedienungskassen, durfte natürlich nicht fehlen. Diese Panikmache ist im Zusammenhang mit verschiedenen Versuchen seitens der Wirtschaftslobbys zu sehen, kurz vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes zum 1. Januar 2015 noch weitere Ausnahmen in das sowieso arg löchrige Mindestlohngesetz zu schreiben. So scheint das SPD-geführte Bundesarbeitsministeriums gerade auf den letzten Drücker noch entsprechende Wünsche von Unternehmen der Zustellbranche zu erfüllen: Auch Zeitungsausträgerinnen und Zeitungsausträger, die zusätzlich noch andere Versandstücke ausliefern, sollen künftig unter eine der Ausnahmeregelungen fallen. Ähnliches ist in den vergangenen Tagen auch aus der Bäckerrei-Branche zu hören. Gar nicht verwunderlich also, dass es auch der Einzelhandel noch einmal versucht.

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