Schlagwort Archiv: Jugendarbeitslosigkeit

Respekt: Mindestsicherung statt Hartz IV!

Sieben gute Gründe für DIE LINKE – Respekt statt Schikanen!

Vor zehn Jahren – im Jahre 2003 – begann die Umsetzung der „Agenda 2010“, auch bekannt unter dem Namen Hartz-Reformen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat dieses für unzählige Menschen in Deutschland traurige Jubiläum im März mit einem Besuch des Altkanzlers und Erdgas-Lobbyisten Gerhard Schröder gefeiert. Es wurde sich auf die Schulter geklopft, der „Reform-Mut“ beschworen und vermeintliche Erfolge besungen.

Ein Kernstück der Agenda 2010 war die Einführung des Arbeitslosengeld II (ALG II), besser bekannt unter dem berüchtigten Namen Hartz IV. Millionen Menschen sind hierdurch in die Armut und einen unwürdigen Kreislauf aus Perspektivlosigkeit und Schikanen gedrängt worden.

Aus dem Widerstand gegen diesen massivsten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich ab 2005 meine Partei, DIE LINKE, gegründet. Auch bei dieser Bundestagswahl, zehn Jahre nach dem Einsetzen der „Agenda 2010“, ist die Abschaffung des Hartz-IV-Systems eine unserer zentralen Forderungen.

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Ein fliegender Storch.

Hohe Arbeitslosigkeit = Rückgang der Geburtenrate ?

In einer aktuell veröffentlichen Studie des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung, über die in verschiedenen Zeitungen und Online-Portalen berichtet wurde (mal mehr, mal weniger reißerisch) ist zu lesen, dass die massiv ansteigende Arbeitslosigkeit in einigen Ländern der EU dort über die letzten Jahre zu einem Rückgang der Geburtenrate geführt hätte. So zumindest die vereinfachende Interpretation zahlreicher Medien. Etwas vorsichtiger formuliert es die wissenschaftliche Quelle, eben besagte Studie: Dass negative Effekte der Krise auf die Geburtenrate bestehen sei nicht ausgeschlossen, da ein zumindest statistischer Zusammenhang nachweisbar sei. Ob nicht andere Faktoren wie kulturelle Prägungen, Alter oder politische Rahmenbedingungen ebenso entscheidend seien, lässt die Studie hingegen bewusst offen. Ich denke, unabhängig von wissenschaftlichen Erhebungen und statistischen Kennzahlen, dass der beschriebene Zusammenhang zwischen Anzahl der Geburten und Höhe der Arbeitslosigkeit ein ziemlich offensichtlicher ist:

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Eine Zeitung wird gelesen.

Falsch zitiert – Kampagnenjournalismus der übelsten Sorte

Gerade geistern Meldungen durch die Presse, Sahra Wagenknecht hätte gesagt DIE LINKE würde Lehrstellen für Südeuropäer in Deutschland ablehnen. Manche Blätter waren sich auch nicht zu blöde zu behaupten, DIE LINKE würde jetzt auf rechts gedreht und die „nationalistische Karte” ausspielen. Das ist natürlich völliger Quatsch, die genannte Aussage ist von Sahra Wagenknecht nie getätigt worden. Stattdessen wurde das tatsächlich Gesagte so verkürzt und umgeschrieben, dass eine völlig andere Aussage dabei herausgekommen ist – es brauchte wohl mal wieder eine Schlagzeile gegen DIE LINKE. Diese offensichtliche Medienmanipulation hat sich den Platz in meiner Kategorie „Lüge der Woche” redlich verdient! Was genau aber hat Sahra Wagenknecht denn nun gesagt? Sie hat gesagt: 

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