Schlagwort Archiv: Erwerbslosigkeit

Aufkleber an Sitzbank mit der Aufschrift: "Landesmöbelhauptstadt Kiel", im Hintergrund das Kieler Rathaus. (planten.de CC BY-NC-SA 2.0)

Kiel droht Arbeitsplatzverlust im Möbelhandel

Der heutigen Kieler Nachrichten (21.02.) ist zu entnehmen, dass der Vorstandsvorsitzende von Möbel Kraft, Gunnar George, in einem Brief an den amtierenden Kieler Oberbürgermeister Peter Todeskino die Schaffung von „mindestens 250 sozialabgabenpflichtigen, also nicht geringfügigen, Arbeitsplätzen“ zugesagt hätte. Eine in früheren Gutachten genannte weit geringere Anzahl an Arbeitsplätzen sei „missverständlich formuliert“ gewesen. Unabhängig davon, ob die im Briefwechsel zwischen Vorstandsvorsitzenden und Bürgermeister genannte Zahl am Ende tatsächlich zutrifft, droht Kiel im Falle einer Ansiedlung von Möbel Kraft ein massiver Verlust von Arbeitsplätzen im Möbelhandel. Schon 2008 sprach das damals beschlossene Gesamtstädtische Einzelhandelskonzept für Kiel (GEKK) von einer überdurchschnittlichen Versorgung im Segment Möbel und Einrichtungsbedarf, und kam folgerichtig zu dem Schluss, „dass für weitere Ansiedlungen nur ein begrenztes Potential zur Verfügung steht, welches aus Gutachtersicht primär zur Sicherung der Nahversorgung […] genutzt werden sollte.“

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Rot-Grüner Filz in Kiel: Jetzt auch Gewerkschaftsboss für Möbelkraft

Vorgestern meldete die regionale Presse, dass die IHK sowie „die Gewerkschaften“ sich gemeinsam für die Ansiedlung von Möbelkraft auf dem bisherigen Kleingartengelände Prüner Schlag einsetzen wollen. Über das seit Jahren umstrittene Projekt wird es am 23. März 2014 den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Landeshauptstadt Kiel geben. Überraschend dabei ist, dass der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes, Frank Hornschu, die Frechheit besitzt seine Zustimmung zum Bau des Möbelriesen mit der Entstehung von „mindestens 300 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen“ zu begründen, über deren Schaffung „Möbel Kraft eine entsprechende Verpflichtung unterzeichnet“ hätte. Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit.

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Respekt: Mindestsicherung statt Hartz IV!

Sieben gute Gründe für DIE LINKE – Respekt statt Schikanen!

Vor zehn Jahren – im Jahre 2003 – begann die Umsetzung der „Agenda 2010“, auch bekannt unter dem Namen Hartz-Reformen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat dieses für unzählige Menschen in Deutschland traurige Jubiläum im März mit einem Besuch des Altkanzlers und Erdgas-Lobbyisten Gerhard Schröder gefeiert. Es wurde sich auf die Schulter geklopft, der „Reform-Mut“ beschworen und vermeintliche Erfolge besungen.

Ein Kernstück der Agenda 2010 war die Einführung des Arbeitslosengeld II (ALG II), besser bekannt unter dem berüchtigten Namen Hartz IV. Millionen Menschen sind hierdurch in die Armut und einen unwürdigen Kreislauf aus Perspektivlosigkeit und Schikanen gedrängt worden.

Aus dem Widerstand gegen diesen massivsten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich ab 2005 meine Partei, DIE LINKE, gegründet. Auch bei dieser Bundestagswahl, zehn Jahre nach dem Einsetzen der „Agenda 2010“, ist die Abschaffung des Hartz-IV-Systems eine unserer zentralen Forderungen.

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