Ohne Selbstkritik wirft sich der Ministerpräsident Torsten Albig nach der Holzhammermethode in den Kieler Bürgerentscheid, um für Arbeitsplatzverdrängung, Niedriglöhne und Verlust von Lebensqualität zu werben.
Ohne Selbstkritik wirft sich der Ministerpräsident Torsten Albig nach der Holzhammermethode in den Kieler Bürgerentscheid, um für Arbeitsplatzverdrängung, Niedriglöhne und Verlust von Lebensqualität zu werben.
Gestern wurde ein Arbeitsvertrag von Möbel Kraft publik, der zeigt, dass das Unternehmen bei Gewerkschaften nicht umsonst einen miserablen Ruf genießt. Es werden nahezu alle Erschwernisse vorgenommen, die das Arbeitsrecht noch gerade so legal möglich macht.
DIE LINKE sieht sich durch einen zugespielten Arbeitsvertrag von Möbel Kraft in ihrer Kritik an den dortigen Arbeitsverhältnissen bestätigt.
Um einen treffenden Beitrag im Blog Kiel Kontrovers zur heutigen Berichterstattung über die gestrige Vorstellung der beiden JA-Kampagnen aufzugreifen, noch einige weitere Aspekte.
Insbesondere die Verkäuferinnen und Verkäufer im Einzelhandel brauchen dringend den gesetzlichen Mindestlohn, um vom Lohn ihrer Arbeit wieder anständig leben zu können. Hier Angst vor Ladenschließungen und steigenden Preise zu schüren, ist unanständig. Vielleicht sollte der HDE mal im Lexikon nachschlagen, was unter dem Begriff ´ehrbare Kaufleute´ verstanden wird.
Beim Bürgerentscheid in Kiel am 23. März geht es um die Qualität und die Sicherung von hunderten Arbeitsplätzen, die einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb zum Opfer zu fallen drohen. Nur mit einem deutlichen Ja können erhebliche negative Folgen abgewendet und Arbeitsplätze in Kiel gesichert werden.